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DIE IMMUNSTÄRKUNG FÜR DEN WINTER
Allgemeines:
Zunächst möchte ich ein einfaches Bild unseres Abwehrsystems skizzieren:
Stellen wir es uns als Polizei vor, die im Körper für Ordnung sorgt.
Je mehr wir dieser Polizei zumuten müssen und je schlechter wir die Polizei bei Kräften und Laune halten, desto weniger kann sie ihre Aufgabe erfüllen. Im Einzelnen sind folgende Punkte wichtig:
1. Die Polizeitruppe braucht ein gehöriges Maß an Sauerstoff und guten Nährstoffen, allen voran die Vitamine C, A und E sowie die Spurenelemente Zink und Selen. Zu reichliches, fettes, süßes oder eiweißreiches Essen wiederum macht die Mannschaft schlapp und müde.
2. Geschwächt wird die Polizei sehr durch ein Übermaß an Giften, allen voran Alkohol und Nikotin, aber auch Koffein und leberbelastende Umweltgifte wie Formaldehyd oder Quecksilber sowie manche Medikamente wie Cortison.
3. Wenn ein massiver Fremdangriff mit Bakterien oder Viren kommt, muss die Truppe auf Touren kommen, d. h. richtig schön aufheizen. Das kann durch aktive Bewegung mit kräftigem Schwitzen, Sauna, heiße Fußbäder oder Schwitzkur im Bett erfolgen. Schlecht ist es für den Organismus, wenn das „Warmlaufen des Abwehrmotors“ blockiert und das heilsame Fieber einfach unterdrückt wird. Das Immunsystem läuft dann nur auf halber Kraft und kann nicht richtig mit den Angreifern fertig werden.
4. Der Wechsel von An- und Entspannung muss stimmen. Manche Aufgaben wie die Schulung neuer Kräfte, Abräumen von Schlacken und Giften können nur in Ruhe bzw. im Schlaf erfolgen. Das heißt: Ganz wichtig für ein gut funktionierendes Abwehrsystem ist ausreichender Schlaf und Entspannung.
5. Das Allerwichtigste jedoch ist die Einstellung der Truppe. Wenn die Motivation stimmt, können viele einzelne Defizite ausgeglichen werden. Da greifen Psyche und Abwehrsystem eng ineinander und es lassen sich große Erfolge durch innere Bilder, Meditation und Affirmationen erzielen.
Soviel zum allgemeinen Grundverständnis unseres Immunsystems.
Im Weiteren geht es um die speziellen Maßnahmen zur Vorbeugung von Infekten oder zur Ausheilung chronischer Infekte am jeweiligen Erkrankungsort.
Wichtig ist es, sich um die Haupteintrittspforte für Infekte, den Mund-Nasen-Rachenraum, besonders zu kümmern.
Hier möchte ich auf besonders bewährte Verfahren hinweisen:
1. Das Sonnenblumenölkauen – eine gute Methode zur Entgiftung des Mund-Rachenraumes: Dazu nimmt man morgens einen Eßlöffel Sonnenblumenöl in den Mund, spült und kaut ca. 15 Minuten darauf herum und spuckt es dann aus. Nach etwas Gewöhnung ist dies ein guter Beitrag zur morgendlichen Hygiene und befördert Gifte und Krankheitskeime aus dem Mund. (Dagegen wirkt die regelmäßige Anwendung von desinfizierenden Mundwässern negativ auf die Darmflora und daher letztlich eher immunschwächend).
2. Die Nasendusche – besonders für Nebenhöhlenprobleme geeignet –
Lauwarmes Wasser mit etwas Salz wird durch ein Kännchen bei schräggehaltenem Kopf in ein Nasenloch einlaufen lassen, so dass es zum anderen Loch wieder herausfließen kann, wodurch sich sehr gut die Nebenhöhlen reinigen lassen (gut zu handhaben ist ein Komplettset von der Firma Emser Salz, das in Apotheken erhältlich ist).
3. Die Effektiven Mikroorganismen – Verbesserung der Schleimhautflora –
Eine direkte Verbesserung des oberflächlichen Schleimhautschutzes kann man durch EM 1, die sogenannten Effektiven Mikroorganismen erzielen, die man mit Wattestäbchen oder in einem Meersalz-Nasenspray beigemischt in die Nase gibt. Sie werden mit Pilzen, Herpes- und Erkältungsviren fertig. Die gleichzeitige innerliche Einnahme verbessert die Darmflora und stabilisiert das Immunsystem besonders auch nach Antibiotika wieder (Näheres ist über Barbara Hammer zu erfahren, die auch kleine Fläschchen davon vorrätig hat).
4. Eigenurinanwendung – besonders bei Halsentzündungen sehr wirksam –
Wenn man z. B. im Urlaub oder Hotel mal an kein Mittel gedacht hat, hilft beim akuten Halsschmerz nichts besser, als Gurgeln mit Eigenurin; ziemlich gewöhnungsbedürftig, aber immer verfügbar. Der Geschmack ist am erträglichsten, wenn reichlich getrunken und kein Fleisch gegessen wird. Eine kleine Menge jeden Morgen ist eine gute Infektvorsorge und gibt wichtige Rückmeldungen über den Säure-Basenhaushalt.
5. Zappen – die physikalische Methode, Erreger zu inaktivieren –
Ein schwacher Batteriestrom, über Handelektroden in den Körper gegeben, kann helfen, chronische Parasiten-, Viren-, oder Bakterienbelastungen in Schach zu halten. Am ersten Tag eines Virusinfektes mit heißem, benommenem Kopf, wird dieser oft noch während der dritten Zapper-Anwendung (insgesamt zappt man 3 Mal sieben Minuten mit je 20 Minuten Pause dazwischen) wieder klar. Der Effekt ist im Frühstadium am Besten, weil die Viren dann noch auf der Zelloberfläche sitzen. Bei chronischen Blasenentzündungen lohnt es sich, die Anwendung an den Füßen zu probieren
Natürlich gibt es eine Menge anderer Methoden pflanzlicher, homöopathischer oder erfahrungsheilkundlicher Art, die hier zu nennen den Rahmen sprengen würden. Ich habe mich auf Verfahren beschränkt, die vielleicht nicht in jedem Ratgeber zu finden sind. .
Wenn doch ein Infekt kommt, sollten wir ihn als Anstoß für eine Auszeit aufnehmen und Körper und Seele darin sich reinigen lassen.
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