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Bluthochdruck

Thema „Bluthochdruck“

Beim Bluthochdruck (Werte über 140/90 in Ruhe gemessen) gerät das ganze Herz-Kreislaufsystem sowie besonders Gehirn und Nieren unter einen schädlichen Dauerdruck. Im Einzelnen gilt Folgendes zu beachten:

1. Herz unter Druck

Das kann man wörtlich und übertragen verstehen. Wörtlich ist das Herz unter Druck, wenn unsere Atmung nicht frei fließt und der Brustkorb sich nicht rhythmisch durch Atmung und schwingende Arme und Schultern dehnen und zusammenziehen kann.

Im übertragenen Sinn ist unser Herz unter Druck, wenn es sich in dauerhafter emotionaler Anspannung, ob beruflich oder privat,  befindet.

Zur Behandlung eignen sich hier wieder alle unsere Entspannungsverfahren, deren Druck senkender Effekt auch wissenschaftlich erwiesen ist.

2. Blut zu dickflüssig

Durch reichlichen Verzehr von Eiweiß, Zucker und Fetten und zu geringe Flüssigkeitszufuhr kann das Blut sehr zähflüssig werden, so dass der Hämatokrit (Anteil fester Bestandteile im Blut) über 45% ansteigt. Gestresste Kaffeetrinker und reichliche Fleischesser haben häufig dieses Problem. Das zäh fließende Blut kann natürlich nur mit hohem Druck in die feinsten Kapillaren gepresst werden.

Kurzfristig wird dabei durch Aderlässe oder Blutspenden eine deutliche Besserung erreicht, längerfristig sind hier Ernährungsumstellungen oder Fastenperioden sehr hilfreich. Dabei kann das Fasten ein Saft- oder Teetag in der Woche, Abendessen-Verzicht oder eine jährliche Fastenwoche bedeuten.

Die Blutdrucksenkung in einer Fastenwoche ist immer wieder erstaunlich.

3. Endstrombahn behindert

Das starrere Gefäßsystem im Alter und die Veränderung des Bindegewebes sind ein im gewissen Rahmen natürlicher Vorgang und daher schwerer beeinflussbar. Das wichtigste Organ für den Hochdruckkranken sind die Nieren, deren feinste Gefäße über Hormonabgaben den Blutdruck regulieren.

Diese feinsten Gefäße leiden am meisten durch eine zu eiweißreiche Ernährung, wie sie heute im Zeitalter der Fleisch- und Milch-Massenproduktion leider die Regel geworden ist.

Positiv auf die Nieren wirken sich Goldrutenpräparate (Solidago), Wacholderbeeren (5 bis 10 Stück pro Tag kauen und schlucken) sowie Eiweißfasten aus, dazu natürlich eine gute Wassertrinkmenge von mindestens sechs Gläsern pro Tag (ca. 1,5 l).

Als Abschluss einige gute Alternativen zur medikamentösen Blutdrucksenkung:

Weißdornpräparate hoch dosiert, Misteltee, als Fertigpräparat zum Beispiel: Homviotensintabletten oder ProtecorKapseln.

Dennoch bleiben oft chemische Wirkstoffe unverzichtbar und sind dann auch notwendig, um keine schweren Folgeschäden an Herz , Gehirn und Nieren zu riskieren.

Außerdem lohnt es sich, im Herbst die Knoblauch-Zitronenkur nach der folgenden Anleitung durchzuführen:

Zitronen-Knoblauch-Getränk

Anwendungsgebiete: Hoher Blutdruck, hoher Cholesterinwert, gegen Ablagerungen in den Adern, im Winter schützt es gegen Infekte, z.B. Grippe etc.

5  ganze, ungespritzte Zitronen (Kerne entfernen, heiß waschen, abtrocknen), 30 Knoblauchzehen

Beides im Mixer fein pürieren und in 1 Liter Wasser einmal aufwallen lassen. Danach durch ein feines Sieb geben.

3 – 4  cm geriebene Ingwer-Wurzel dazu geben.

In eine braune, heiß ausgespülte 1-Liter-Flasche noch gut temperiert einfüllen; erkaltet im Kühlschrank aufbewahren.

Täglich ein Schnapsglas trinken.

Rezept: Hülsenfrüchte – Brotaufstrich

Zutaten: 100 g Hülsenfrüchte, 200 ml Wasser, 1 Zwiebel, 1 Möhre, etw. Öl, Gewürze: Majoran, Salz,  Pfeffer,  Paprika,  80 g Butter,.

Zubereitung: Hülsenfrüchte in Wasser weich kochen, in Öl  fein gehackte Zwiebel und die klein geschnittene Möhre anbraten, zu den Hülsenfrüchten geben und einige Zeit mit kochen; würzen. Wenn die Hülsenfrüchte weich sind und das Wasser aufgesogen haben, die Masse fein pürieren und ggf. nachwürzen. Im Kühlschrank hält sich der Aufstrich einige Tage. TIPP: Am schnellsten geht das Gericht mit roten Linsen. Mit braunen Linsen kann man fast den Geschmack und das Aussehen von Leberwurst erreichen. Für den Aufstrich eignen sich aber auch Sojabohnen und Kichererbsen.

 

Es ist nicht genug zu wissen, man muss es auch anwenden;

es ist nicht genug zu wollen – man muss es auch tun ! (J.W. von Goethe)

 

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